Robert Mondavi Winery

04.09.2026

Nur wenige Namen sind so eng mit kalifornischem Wein verbunden wie Robert Mondavi. Als er 1966 in Oakville sein eigenes Weingut Robert Mondavi Winery gründete, hatte er ziemlich ehrgeizige Pläne. Er wollte beweisen, dass auch das Napa Valley Weine hervorbringen kann, die sich qualitativ mit den besten Weinen Europas messen können.

Heute erscheint uns das völlig selbstverständlich, schließlich zählen die Weine aus dem Napa Valley zu den hochwertigsten der Welt. Dank des einzigartigen Klimas und der günstigen geologischen Bedingungen können die Weine aus Napa selbstbewusst mit denen der Alten Welt konkurrieren, und der hiesige Cabernet Sauvignon ist für viele Weinliebhaber längst ein Begriff. In den 1960er-Jahren war das jedoch keineswegs selbstverständlich. Damals produzierten die Winzer im Napa Valley einfache, oft wenig hochwertige Weine, die schlicht als Tischweine zum Essen gedacht waren. Robert Mondavi aber war ein Visionär. Mit durchschnittlicher Qualität wollte er sich nicht zufriedengeben – nicht zuletzt deshalb, weil er Wein als Grundlage der Zivilisation und als eine Form der Kunst betrachtete. Doch Robert Mondavi wurde nicht über Nacht zu einem berühmten Winzer, und bis zur Verwirklichung seines amerikanischen Traums lag noch ein langer Weg vor ihm.

Robert Mondavi wurde 1913 in Minnesota als Sohn der italienischen Einwanderer Cesare und Rosa Mondavi geboren. Später zog die Familie ins kalifornische Lodi. Robert Mondavi studierte erfolgreich Wirtschaft und Betriebswirtschaft an der Stanford University und wurde Geschäftsmann. Nach seinem Studium stieg er in das Familienunternehmen ein. 1943 überzeugte er seinen Vater davon, Charles Krug zu kaufen, eines der historisch ältesten, damals jedoch im Niedergang befindlichen Weingüter in St. Helena. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Peter führte er es anschließend mehr als zwei Jahrzehnte lang.

Schon damals war Robert davon überzeugt, dass die Zukunft Kaliforniens nicht in günstigem, in großen Mengen produziertem Wein lag, sondern in hochwertigen, exklusiven Weinen, die auch neben europäischen Spitzenweinen bestehen konnten. Er interessierte sich für neue Entwicklungen und moderne Technologien im Weinbau und in der Weinbereitung und versuchte ständig, die Qualität der Weine weiter voranzubringen. Doch wie es manchmal der Fall ist, gingen seine Vorstellungen und die seines Bruders zunehmend auseinander. Die Meinungsverschiedenheiten führten schließlich dazu, dass Robert 1965 das Familienunternehmen verließ und in Oakville sein eigenes Weingut gründete. So entstand 1966 die Robert Mondavi Winery. Das erste große Weingut, das seit dem Ende der Prohibition im Napa Valley neu gebaut wurde. Ein Weingut, das traditionelles europäisches Handwerk mit moderner Technologie, Wissen und dem Terroir Kaliforniens verbinden konnte.

Der außergewöhnliche Weinberg To Kalon

Der Name To Kalon stammt aus dem Griechischen und bedeutet „das Schönste“ oder „höchste Schönheit“. Doch es geht hier nicht nur um die Schönheit, die man auf den ersten Blick sieht. Der Weinberg To Kalon ist ein Ort mit einer idealen Kombination aus Boden, Sonne und Klima, die die Entstehung wirklich außergewöhnlicher Weine ermöglicht. Bis heute gehört To Kalon zu den bekanntesten Weinbergen im Napa Valley und bildet die Grundlage für einige der prestigeträchtigsten Weine des Weinguts.

Der Weinberg liegt auf der westlichen Seite von Oakville, am Fuße der Mayacamas Mountains, und bietet gut drainierte Böden sowie Bedingungen, die sich besonders für Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc eignen. Das Gelände fällt sanft in Richtung Tal ab, und ein großer Teil des Weinbergs liegt auf einem sogenannten Schwemmkegel (alluvial fan), der über Tausende von Jahren durch die Ablagerung von Material entstand, das aus den umliegenden Bergen herabgespült wurde. Dadurch sind die Böden hier sehr vielfältig. Man findet durchlässige lehmige und kiesige Böden, stellenweise mit einem höheren Anteil an Ton und Steinen. Näher an den Bergen sind die Böden leichter, steiniger und leiten Wasser besser ab, während in Richtung Tal feinere Schwemmsedimente zunehmen. Die Reben müssen daher tief wurzeln, um an das benötigte Wasser und die notwendigen Nährstoffe zu gelangen. Gerade die geringe Bodenfruchtbarkeit und die gute Drainage begrenzen das Wachstum der Reben auf natürliche Weise und fördern so die Entstehung kleinerer, dafür konzentrierterer Trauben.

Die Besonderheit von To Kalon liegt jedoch nicht nur in den Böden. Auch die Lage spielt eine entscheidende Rolle. Tagsüber bekommt der Weinberg reichlich kalifornische Sonne und Wärme, am Nachmittag ziehen jedoch kühlere Luft und Nebel von der San Pablo Bay herein. Die kühlere Luft und der Nebel mildern die Temperaturen am Nachmittag und verlängern dadurch die Reifezeit der Trauben. Die natürliche Luftzirkulation trägt außerdem dazu bei, den Weinberg zu kühlen und die Reben vor zu starkem Hitzestress zu schützen. Der Unterschied zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten ermöglicht es den Trauben, langsamer und gleichmäßiger zu reifen. So haben sie ausreichend Zeit, Farbe, Geschmack und Tannine zu entwickeln, ohne dabei die notwendige Frische und Säure zu verlieren.

Die Kombination dieser Böden, der guten Drainage, der Sonneneinstrahlung, der kühlen Luftströmungen und der Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht schafft Bedingungen, dank derer To Kalon zu einem der berühmtesten Weinberge des Napa Valley geworden ist. Robert Mondavi Winery bewirtschaftet heute rund 450 Acres im To Kalon Vineyard. Angebaut werden dort vor allem Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc. In einem Bereich, der als I Block bezeichnet wird, befinden sich einige der ältesten noch immer tragenden Sauvignon-Blanc-Reben in den USA.

Ein neuer Blick auf Sauvignon Blanc

Vielleicht war es gerade die Präsenz der ältesten Sauvignon-Blanc-Reben im To Kalon Vineyard, die Robert Mondavi dazu inspirierte, aus einem damals recht gewöhnlichen und wenig beliebten Wein etwas Besonderes zu machen. So entstand Fumé Blanc – inspiriert von der französischen Bezeichnung Blanc Fumé. Als Vorbild dienten trockene Sauvignon-Blanc-Weine aus dem französischen Loiretal. Der Wein wurde bei kontrollierter Temperatur vergoren und anschließend in französischen Eichenfässern ausgebaut. Seine Idee ging auf. Bereits Ende der 1960er-Jahre war die Nachfrage nach dem neuen Wein groß und die Bezeichnung Fumé Blanc wurde zu einem Begriff. Dadurch veränderte sich auch die Wahrnehmung von Sauvignon Blanc bei den amerikanischen Verbrauchern.

Fumé Blanc wird bis heute produziert und bleibt einer der Weine, die Mondavis Fähigkeit, europäische Inspiration mit einem kalifornischen Ansatz zu verbinden, besonders gut widerspiegeln. Der Robert Mondavi Fumé Blanc 2022 wird aus Sauvignon Blanc mit einem kleinen Anteil Sémillon hergestellt. Frische Zitrus- und Fruchtnoten werden von einer feinen Cremigkeit und einem mineralischen Charakter begleitet. Damit ist er ein schönes Beispiel für den Stil, den Robert Mondavi vor mehr als einem halben Jahrhundert mitgeprägt hat.

Europäische Traditionen und kalifornische Innovationen

Robert Mondavi war ein großer Bewunderer der europäischen Weinkultur, versuchte jedoch nie, sie einfach nur zu kopieren. Seine Vorstellung war es, das Beste aus Europa zu übernehmen und mit den Möglichkeiten des modernen Kaliforniens zu verbinden. Im Weingut setzte er deshalb auf Verfahren, die heute völlig selbstverständlich erscheinen, in den 1960er- und 1970er-Jahren jedoch keineswegs üblich waren. Dazu gehörten beispielsweise die Kaltgärung, der Einsatz von Edelstahltanks oder der Ausbau in französischen Eichenfässern. Mondavi behielt seine Erkenntnisse nicht für sich, sondern teilte sie mit anderen Winzern. Davon zeugt auch seine langjährige Beziehung zur University of California in Davis. Die Universität gehört zu den weltweit bedeutendsten Forschungszentren für Weinbau und Önologie. Mondavi war überzeugt, dass letztlich die gesamte Region davon profitieren würde, wenn die Qualität der Weine im gesamten Napa Valley stieg.

Vielleicht ist genau das einer der Aspekte, die seinen Einfluss am besten beschreiben. Er wollte nicht nur ein einziges berühmtes Weingut aufbauen. Er wollte, dass das Napa Valley zu einer Weinregion von internationaler Bedeutung wurde. Und nur zehn Jahre nach der Gründung der Robert Mondavi Winery kam ein Moment, der zeigte, dass seine Vision keineswegs unrealistisch war.

Wie eine Blindverkostung den Blick auf kalifornischen Wein veränderte

Die Vision Robert Mondavis haben wir bereits mehrfach erwähnt. Nur zehn Jahre später, im Jahr 1976, kam ein Moment, der Mondavis Überzeugung bestätigte. In Paris fand die heute legendäre Blindverkostung statt, die als Judgment of Paris bekannt wurde und bei der ausgewählte Weine aus Frankreich und Kalifornien gegeneinander antraten. Bewertet wurden sie von einer Jury, die überwiegend aus französischen Experten bestand. Das Ergebnis war ausgesprochen überraschend: Sowohl bei den Weißweinen als auch bei den Rotweinen belegten kalifornische Weine den ersten Platz.

Obwohl kein Wein der Robert Mondavi Winery an der Verkostung teilnahm, war die Blindverkostung jener Moment, der Mondavi in dem bestätigte, woran er bereits seit Jahren glaubte. Kalifornien musste Europa nicht kopieren. Es konnte von Europa lernen, das eigene Terroir sowie modernes Wissen und moderne Technologien nutzen und Weine mit einem ganz eigenen Charakter hervorbringen.

Ein weiterer wichtiger Moment in der Verbindung zwischen Europa und Kalifornien kam Ende der 1970er-Jahre, als Mondavi Baron Philippe de Rothschild, den Besitzer des berühmten Château Mouton Rothschild in Bordeaux, kennenlernte. Auf den ersten Blick kamen sie aus völlig unterschiedlichen Welten. Doch sie verband eine ähnliche Vorstellung von Wein und vor allem der Wunsch, etwas Neues zu schaffen. Ihr gemeinsames Projekt sollte die Erfahrung und Tradition Bordeaux’ mit dem Terroir des Napa Valley verbinden. 1980 entstand daraus das gemeinsame Projekt Opus One, eine der ersten wirklich bedeutenden Verbindungen zwischen europäischem und amerikanischem Weinbau. Opus One wurde so zum Symbol für das wachsende Selbstbewusstsein des kalifornischen Weinbaus und seine neue Stellung in der Welt.

The Good Life oder mehr als nur Wein

Ein wichtiger Bestandteil von Mondavis Philosophie war auch die Idee von „The Good Life“ – die Überzeugung, dass Wein zu gutem Essen, Kunst, Musik, Freunden und gemeinsam verbrachter Zeit gehört. Eine große Rolle bei der Weiterentwicklung dieser Philosophie spielte Margrit Mondavi, die 1967 zum Weingut kam und später Roberts Ehefrau wurde. Sie half dabei, die Welt des Weins mit Kunst, Gastronomie und Musik zu verbinden. Auch dank ihres Einflusses entwickelte sich die Robert Mondavi Winery nach und nach nicht nur zu einem Weingut, sondern auch zu einem Ort der Begegnung, der Konzerte, Ausstellungen und kulinarischen Erlebnisse.

Robert Mondavi starb 2008 im Alter von 94 Jahren. Das Weingut führt sein Vermächtnis und seine ursprüngliche Philosophie jedoch bis heute fort. Heute steht Kurtis Ogasawara an der Spitze der weinbaulichen Ausrichtung. Sein Weg zum Wein verlief dabei nicht ganz geradlinig. Ursprünglich beschäftigte er sich mit einem technischen Fachgebiet, später studierte er jedoch Weinbau und Önologie an der UC Davis und verband seine berufliche Laufbahn mit dem Napa Valley.

2015 kam Ogasawara zur Robert Mondavi Winery und arbeitete sich nach und nach bis an die Spitze des Winemaking-Teams vor. Sein Ansatz knüpft gut an die Philosophie an, mit der Robert Mondavi das Weingut gegründet hatte. Es geht nicht nur um Technologie oder einen exakt vorgegebenen Stil. Jeder Weinberg, jede Parzelle und jeder Jahrgang haben ihren eigenen Charakter, und die Entscheidungen im Keller werden entsprechend angepasst. Gärtemperatur, Dauer des Schalenkontakts, Größe der Gärbehälter oder Auswahl der Fässer können sich daher je nachdem unterscheiden, woher die jeweiligen Trauben stammen. Das Ziel bleibt der klassische Stil der Robert Mondavi Winery – Balance, Frische, ausdrucksstarke Frucht und ein möglichst authentischer Ausdruck der Herkunft. Seine Handschrift lässt sich beispielsweise im Cabernet Sauvignon 2021 gut erkennen. Diese Rebsorte, die untrennbar mit dem Napa Valley und dem Weingut selbst verbunden ist, macht hier 91 % der Cuvée aus und wird durch Petit Verdot, Cabernet Franc und Malbec ergänzt. In Duft und Geschmack zeigen sich reife Brombeeren und Pflaumen, begleitet von getrocknetem Thymian und feinen Toastnoten. Das Ergebnis ist ein konzentrierter Cabernet Sauvignon mit ausgeprägtem Fruchtcharakter und einer für das Napa Valley typischen Struktur.

Cabernet Sauvignon als eines der Aushängeschilder des Weinguts

Wenn eine Rebsorte untrennbar mit dem Napa Valley und der Robert Mondavi Winery verbunden ist, dann ist es Cabernet Sauvignon. Und gerade an den einzelnen Weinen lässt sich sehr schön erkennen, wie unterschiedlich sein Charakter je nach Herkunft der Trauben ausfallen kann.

Einen hervorragenden Einstieg in den Stil des Weinguts bietet der Robert Mondavi Cabernet Sauvignon Napa Valley, für den Trauben aus verschiedenen Lagen im gesamten Napa Valley zusammengeführt werden. Einen etwas konkreteren Blick auf das Terroir bietet die Linie The Estates. Der Robert Mondavi The Estates Cabernet Sauvignon Oakville stammt aus Oakville, wobei der Großteil der Trauben aus dem To Kalon Vineyard kommt. Gut durchlässige, wenig fruchtbare Böden und reichlich Sonnenlicht lassen hier einen Wein mit reichem Fruchtcharakter, Struktur und eleganten Tanninen entstehen.

An der Spitze steht der The Reserve Cabernet Sauvignon Oakville To Kalon Vineyard. Hier kehren wir direkt zu dem Weinberg zurück, dem wir uns bereits im ersten Teil des Artikels gewidmet haben. Der Wein entsteht mit dem Ziel, den Charakter des jeweiligen Jahrgangs und des To Kalon so authentisch wie möglich einzufangen. Er ist konzentriert, komplex und zugleich elegant und besitzt Potenzial für eine lange Reifung. The Reserve ist damit eines der reinsten Beispiele dafür, was Cabernet Sauvignon in diesem legendären Weinberg leisten kann.

Und die Geschichte des Cabernet Sauvignon wird auch heute weitergeschrieben. Zum 60. Jubiläum der Robert Mondavi Winery entstand der besondere Cabernet Sauvignon Napa Valley 60th Anniversary 2023. Die limitierte Jubiläumsedition erinnert an sechs Jahrzehnte seit der Gründung des Weinguts und verbindet gleichzeitig seine Geschichte mit der Gegenwart. Damit erinnert sie symbolisch an die Idee, mit der Robert Mondavi 1966 begann – der Welt zu zeigen, dass das Napa Valley wirklich große Weine hervorbringen kann.

Der Verkauf des Weinguts und der Beginn einer neuen Ära

Noch zu Lebzeiten Robert Mondavis erlebte das Weingut eine der größten Veränderungen seiner Geschichte. Aus dem ursprünglichen Familienunternehmen entwickelte sich nach und nach die börsennotierte Robert Mondavi Corporation mit einem umfangreichen Portfolio an Weinen und weiteren Weinprojekten. Im Jahr 2004 wurde die Robert Mondavi Corporation von Constellation Brands übernommen. Für die Familie Mondavi endete damit ein Kapitel, doch das Weingut in Oakville bestand weiter. Die Robert Mondavi Winery blieb Teil des Premium-Portfolios von Constellation Brands und hat unter dessen Eigentümerschaft in den vergangenen Jahren eine der umfangreichsten Veränderungen seit ihrer Gründung erlebt.

Die Renovierung des legendären Weinguts

Das historische Anwesen in Oakville wurde umfassend renoviert. Ziel war es dabei nicht, ein völlig neues Weingut zu schaffen, sondern Mondavis ursprüngliche Idee in die Gegenwart zu übertragen. Der ikonische Bogen und der Turm, die seit den Anfängen eng mit der Robert Mondavi Winery verbunden sind, blieben erhalten. Die historischen Elemente wurden durch neue offene Räume, einen modernen Weinkeller und Technologien ergänzt, die es den Winzern ermöglichen, noch präziser mit einzelnen Parzellen und kleinen Traubenpartien zu arbeiten.

Der neue Weinkeller bietet Gärbehälter unterschiedlicher Größen, sodass Trauben aus einzelnen Bereichen der Weinberge getrennt verarbeitet und ihr eigener Charakter besser bewahrt werden kann. Moderne Technologien ermöglichen zugleich eine präzisere Kontrolle der einzelnen Schritte der Weinbereitung.

Auch Nachhaltigkeit spielte bei der Renovierung eine wichtige Rolle. Das Weingut ist im Rahmen von Napa Green zertifiziert, und der Weinberg, auf dem sich das Anwesen befindet, verfügt seit 2023 über die Bio-Zertifizierung CCOF *(*California Certified Organic Farmers ist eine vom USDA akkreditierte Organisation, die ökologischen Landbau nach den bundesweiten Standards des USDA National Organic Program zertifiziert). Das Weingut recycelt Wasser für die Bewässerung, sammelt Regenwasser, nutzt Sensoren zur Überwachung des Bodenzustands und gehört zudem zu den ersten Weingütern, die mit der Umstellung auf elektrische Traktoren begonnen haben. Auch die Besucherbereiche wurden neugestaltet. Die Architektur verbindet die Innenräume stärker mit den umliegenden Weinbergen, der ursprüngliche Turm beherbergt heute ein Weinarchiv und Kunst, Gärten und Gastronomie bleiben weiterhin ein fester Bestandteil des Anwesens – also all das, was von Anfang an zu Mondavis Vorstellung von einem Weingut gehörte.

Nach der umfangreichen Renovierung ist die Robert Mondavi Winery wieder für Besucher geöffnet. Und obwohl sie heute Technologien nutzt, von denen Robert Mondavi bei der Gründung des Weinguts im Jahr 1966 nicht einmal hätte träumen können, bleibt die grundlegende Idee dieselbe. Weine zu schaffen, die den Ort ihrer Herkunft zum Ausdruck bringen. Wein mit Essen, Kultur und Menschen zu verbinden. Und nie aufzuhören, sich zu fragen, ob man die Dinge nicht noch ein wenig besser machen kann.

 

3. September 2026

 

Quellen:

https://robertmondaviwinery.com/

https://robertmondavi.winespectator.com/

https://rmi.ucdavis.edu/robert-mondavi?

https://www.ucdavis.edu/news/fine-blend

https://napagreen.org/

https://www.ccof.org/organic-certification-services/organic-certification/

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